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Zur Geschichte unseres Gasthofs: Im Jahre 1510 wurde urkundlich erstmals erwähnt,daß am Osterdienstag von Jörg Wiespeck aus der Velburger Linie an Hans Wirnt, einem der Vorbesitzer diese Gastwirtschaft das "Tafern-Recht" verliehen wurde. Damit ist dokumentiert,daß der Besitzer dieses Hauses Gäste bewirten,Speisen verkaufen und Nachtquartier anbieten durfte.

Einen entscheidenden Beitrag in der Geschichte unseres Hauses leistete Peter Georgius Diepold, der am 6.6.1789 in Parberg geboren wurde und am 24.7.1815 die Bierbrauerstochter Magdalena Penzkofer aus Hemau ehelichte.Die Trauung fand in Batzhausen statt, sodaß man annehmen kann, daß das Ehepaar zu diesem Zeitpunkt bereits im Besitz der Gastwirtschaft war.
Der Sohn Joseph, der am 25.1.1829 dem Ehepaar geboren wurde, erlernte als junger Mann das Handwerk eines Bierbrauers und errichtete im Jahre 1861 neben der Wirtschaft eine kleine Brauerei.Dies war ein bedeutender Schritt in der Entwicklung der Wirtschaft und im Ort Batzhausen.
Die Bedeutung als Einkehrplatz für die Einheimischen und Reisende ist belegt durch fünf Gastzimmer und eine Stallung für 18 Pferde, die ja damals noch das bedeutendste Transportmittel waren.
Nächster Besitzer war Diepold Peter, der sich Bierbrauer und Tavernenwirt nannte und der mit Sabine Ferstl aus Predlfing verheiratet war.
Deren Sohn Karl (1893 - 1960) war verheiratet mit Theresia Hofmann aus Velburg und nannte sich Gastwirt und Brauereibesitzer.
Um 1930 wurde jedoch der Braubetrieb eingestellt, da die Herstellung für den Bedarf in der eigenen Gastwirtschaft sich nicht mehr rechnete.Die Transportmöglichkeiten hatte sich druch die ersten Lastautos entscheidend verbessert und so bezieht man das Bier seit dieser Zeit von der Brauerei Glosssner aus Neumarkt, die für eine ausgezeichnete Qualität ihrer Biere steht.
Sohn Karl(geb.1926),verheiratet mit Rosa Reindl aus Waltersberg nennt sich Gast-und Landwirt und führte das Anwesen bis zum Jahre 1994.
Im Jahre 1969/70 wurde das Wohn- und Gasthaus von Grund auf neu gebaut. Mit diesem prägenden Gebäude bekam die Ortsmitte ein neues Gesicht.
Im Jahre 1994 übernahm die Tochter Rosmarie Schwarz-Diepold zusammen mit ihrem Mann Theo die Gastwirtschaft. Eine neuzeitliche Renovierung der Küche und Gasträume schaffte die besten Voraussetzungen für die Gäste aus Nah und Fern,für alle kleinen und großen Anläße,für Gemütlichkeit und Genuß. Und wenn alles noch mit bemerkbarer Begeisterung geschieht kehren Gäste gern wieder.

(Quellen für die Geschichte aus:"Chronik Seubersdorf "von Konrad Schmid und "Stammbaum der Familie Diepold von Rudolf Halbgebauer)